ADHS in den sozialen Medien

ADHS auf TikTok? Viral, aber gefährlich – Die Wahrheit hinter den Reels

 

Millionen schauen sich „5 Anzeichen für ADHS“ an und denken: „Endlich erklärt!“ Klar, Social Media weckt Aufmerksamkeit – Frauen entdecken oft hier erst Symptome, die sie jahrelang ignoriert haben. Aber: 60-Sekunden-Clips sind keine Diagnose. Sie täuschen, übersehen Ursachen und lassen dich hängen.

 

 Was Social Media kann (und was nicht)

 

Plus:

- Erstes Aha-Moment: „Das bin ich!“ – reduziert Isolation.
- Mehr Sichtbarkeit für Erwachsenen-ADHS.

Minus:

- Verwechslungen: Dein „Gehirn-Aussetzer“? Könnte Stress, Depression oder Schlafmangel sein – nicht ADHS.
- Aus dem Kontext: Ein Reel ignoriert deine Lebenssituation (Job, Trauma)
- Risiko: Falsche Selbstmedikation oder Therapieversäumnis. Studien zeigen: Bis zu 25% der Selbstdiagnosen irren sich.